Debattenzeit in der Winfriedschule – Sekundarstufe 1
In den Vorrundendebatten der Sekundarstufe 1 wurde zur Frage, ob für das Fahren von E-Scootern eine Führerscheinpflicht gelten solle, debattiert. Eine Frage, bei der sich die Meinungen von Unfallforschern und jungen Nutzern in Deutschlands Städten konträr gegenüberstehen. Mithilfe einer guten Sachkenntnis wurde in den 3 Vorrunden-Debatten der Winfriedschule jeweils klar definiert und abgegrenzt, sodass eine faktenbasierte Gesprächsgrundlage in allen 3 Debatten gegeben war. Sowohl die Pro- als auch die Contra-Seite untermauerte ihre Argumente mit Statistiken und Expertenmeinungen, sodass oftmals beide Seiten überzeugen konnten. Zudem bewiesen die Debattanten und Debattantinnen in aller Regel ein gutes und sicheres Ausdrucksvermögen und bezogen sich intensiv auf ihre Vorredner. So waren es in allen 3 Vorrunden-Debatten knappe Entscheidungen, als es darum ging, wer sich für das Schulfinale qualifiziert.
An den 3 Vorrunden-Debatten der Sekundarstufe 1 haben folgende Schülerinnen und Schüler teilgenommen:
Debatte 1: Benjamin Faulstich (9FL1), Rebecca Klier (9FL1), Marios Tzouras (9F),
Merle Kökgiran (10FL2),
Debatte 2: Livia Rupp (10FL3), Felix Klasmeier (9FL2), Johanna Mattheß (9FL2),
Steffen Zerbs (10F)
Debatte 3: Johanna Schulken (9L), Dennis Schwemler (9L), Mona Belz (10FL1),
Leonhard von Kühlmann (10L)



Für das Schul-Finale der Sekundarstufe 1 qualifiziert haben sich im Endeffekt Mona Belz (10FL1), Benjamin Faulstich (9FL1), Felix Klasmeier (9FL2) und Merle Kökgiran (10FL2), die sich ein zweites Mal intensiv vorzubereiten hatten, und zwar diesmal auf die Frage: Sollen Schülerinnen und Schüler ihre Schule selbst putzen? Hier zeigte sich, dass zunächst sehr genau definiert werden musste, was man unter „selbst putzen“ zu verstehen hat und welche Spielräume der Gesetzgeber hier lässt. Den Zuschauenden wurde eine große Bandbreite an Argumenten geboten, was den Debattierenden ein hohes Maß an Konzentration abverlangte, um jeweils logisch auf ihre Vorredner einzugehen und dabei die eigene Position zu stärken. Natürlich mussten die genannten Argumente hinreichend gestützt werden, um ihre volle Überzeugungskraft entfalten zu können. Neben dem Ausdrucksvermögen und der Gesprächsfähigkeit handelt es sich dabei um Anforderungen, die bei „Jugend debattiert“ immer wieder erfüllt werden müssen.

Am Ende konnte die Jury Merle Kökgiran zu Platz 1 gratulieren, Benjamin Faulstich belegte Platz 2, Felix Klasmeier erreichte den 3. Platz und Mona Belz belegte Platz 4.
(Bericht und Bilder: Friederike Appel, Schulkoordinatorin Jd)