Was macht die Firma SAP eigentlich? Wie kann hier eine mögliche Ausbildung gestaltet werden? Wo und wie kann KI eingesetzt werden? Was ist „agiles Arbeiten“ und „Design Thinking“? Mit diesen und noch weiteren spannenden Fragen beschäftigten sich die Informatiker des Leistungskurses der Winfriedschule, der diesmal vom Grundkurs des Marianums begleitet wurde, auf ihrer Exkursion nach Walldorf. Innerhalb eines Tages konnten wir uns mit der Firma SAP, einer der größten Firmen Europas, über deren Strukturen und Projekte, Arbeitsstrategien und Ausbildungsmöglichkeiten informieren.
In einem ersten Vortrag erfuhren wir von den Studenten Elias Prissner und Leonard Siesing, mit welchen Aufgaben und Projekten sich die Firma SAP eigentlich beschäftigt, wo und wie man eine Ausbildung bei SAP machen kann und wie sich diese in der Praxis gestaltet. So erhielten wir eine Menge Informationen über das Profil von SAP und deren (weltweiten) Standorten. Sehr ausführlich wurde auf das Ausbildungsprogramm im Rahmen eines dualen Studiums eingegangen.
Anschließend besuchten wir den SMART Retail Store – ein Modell eines Einkaufszentrums. Herr Hildebrandt zeigte uns hier am Beispiel eines Lebensmittelmarktes, wie verschiedenste Dienste wie z. B. E-Mobilität, Mengenverwaltung, Kundenwerbung und Optimierungsprozesse aufeinander abgestimmt werden können, welche Vor- und Nachteile eine Automatisierung bringt und welche Probleme sich bei der technischen Umsetzung ergeben können.



In einem sehr interessanten Vortrag zeigte uns im folgenden Workshop Herr Janzen auf, welche Aufgaben KI-Agenten schon heute und vermehrt zukünftig in unserer Lebens- und Arbeitswelt übernehmen werden. An verschiedenen Beispielen erfuhren wir, wo genau KI-Agenten Aufgaben übernehmen können, welche Vor- und Nachteile daraus entstehen können und ob KI eigentlich überall eingesetzt werden muss.
Nach dem Mittagsessen und einem Rundgang durch den Campus mit seinen Park- und Sportanlagen erhielten wir von Frau Rannefeld in einem Workshop Einblick in die Themen „Design Thinking“ und „agiles Arbeiten“. Wir diskutierten über verschiedene Modelle für das Management von Projekten und konnten auch Analogien zu eigenen Projekten in der Schule finden. In kleineren Projekten spielten wir dann einen „agilen“ Entwicklungsprozess selbst durch. So lernten wir das Haus vom Nikolaus auf ganz neue Art kennen und durften uns unser ideales Frühstücksbrot designen. Wir bedanken uns bei allen Referenten und insbesondere bei Herrn Röbig-Landau und Herrn Michael Hildebrand, der uns wie immer einen interessanten und abwechslungsreichen Tag organisiert hat.