Geschichte findet nicht nur in alten Büchern statt, sie wird lebendig an den Orten, an denen sie geschrieben wurde. Das durften wir, die Klasse 9FL1 der Winfriedschule, am 23. Juni bei unserem Besuch der Adam-von-Trott-Stiftung in Imshausen selbst erfahren.

Am frühen Morgen gegen 7 Uhr fand sich die ganze Klasse zusammen mit Herrn Heil und Frau Reuter am Bahnhof in Fulda zusammen. Nach einer kurzen Zugfahrt betraten wir auch schon den Park des imposanten Anwesens der Familie von Trott zu Solz, wo uns Dr. Hocks freundlich empfing. Sobald wir unsere Sachen in einen Seminarraum gebracht hatten, wurde die Klasse in zwei große Gruppen aufgeteilt, um die Ausstellung im großen Haupthaus zu besichtigen. Die jeweils andere Hälfte durfte währenddessen ihre Podcast-Skripte ausarbeiten.
Die Ausstellung gab uns einen umfassenden Einblick in das Leben des Widerstandskämpfers Adam von Trott und in die Auswirkungen des nationalsozialistischen Regimes auf ihn sowie das ganze Land. Über seine Verbindung zum Attentat vom 20. Juli 1944 und seine Teilhabe an der Operation Walküre sprechen wir ausgiebig in unserem Podcast.
Nach einer kurzen Mittagspause ging es dann auch schon daran, nacheinander in Dreiergruppen Teile des Podcasts aufzunehmen.

Danach hatten wir Zeit, uns das Gelände und die Ausstellung noch einmal genauer anzusehen. Bei den hohen Temperaturen bot die kleine Krypta im Keller des Herrenhauses eine willkommene Abkühlung.

Gegen 15:30 Uhr war es dann Zeit, nach einem langen, aber ereignisreichen Tag den Rückweg anzutreten.
Wir würden uns freuen, wenn Sie sich unseren Podcast anhören und mit uns mehr über Adam von Trott und die Operation Walküre lernen.

An dieser Stelle wollen wir uns noch einmal bei dem Team der Stiftung bedanken, das uns diesen tollen Tag ermöglicht hat. Aus diesem lehrreichen Tag nehmen wir mit, dass es wertvoll ist, sich mit der Vergangenheit vertraut zu machen, um aus ihr zu lernen. Denn nur wer die Geschichte kennt, kann verhindern, dass sie sich wiederholt.
(Text und Bilder: Philip Simon und Benjamin Faulstich)