Merle Kökgiran eine Runde weiter

Jugend debattiert – Regionalentscheid 2026

Merle hat sich für das Nordhessenfinale qualifiziert.

Die Schulsiegerin der Sekundarstufe 1 der Winfriedschule konnte auch bei der Jury des Regionalwettbewerbs punkten und sich für das Nordhessenfinale Anfang März qualifizieren. Vorausgegangen war eine interessante Debatte zum Thema „Sollen für schriftliche Prüfungen in der Oberstufe Anwendungen mit künstlicher Intelligenz als Hilfsmittel zugelassen werden?“ Merle Kökgiran (10FL2) vertrat dabei die Pro-1-Position und definierte eine solche Maßnahme klar und umfassend, sodass die Debatte auf einer sehr guten Grundlage fußte. Im Folgenden zeigten die Schülerinnen und Schüler einerseits die Vorteile von ITS auf und stellten dar, inwiefern mit Hilfe spezieller für den Unterricht nutzbarer Module individueller gelernt und geprüft werden könne, andererseits stellte die Contra-Seite in Frage, ob der eigenständige kognitive Denkprozess der Schülerinnen und Schüler nicht völlig verloren gehe, wenn KI in Prüfungen verwendet würde. Beide Seiten zeigten eine sehr gute Gesprächsfähigkeit, indem sie sich logisch aufeinander bezogen, sodass die Debatte einen guten roten Faden hatte.

Am Ende erreichte Merle Kökgiran von der Winfriedschule den 2. Platz, Vincent Miller von der Freiherr-vom-Stein-Schule ging als Sieger aus der Debatte, Clara Schilde von der Marienschule belegte Platz 3 und Karla Santek von der Rabanus-Maurus-Schule erreichte Platz 4. Somit haben sich Merle Kökgiran und Vincent Miller für das Nordhessenfinale in Wetzlar qualifiziert.

Regionalentscheid Schuldelegation Sekundarstufe 1
Regionalentscheid Schuldelegation Sekundarstufe 2

In der Sekundarstufe 2 konnten sowohl unsere Schulsiegerin Frieda Bartsch (E-FL2) als auch der Zweitplatzierte, Jakob Kochanski (E-FL1), an den Start gehen. Zur Debatte stand die Frage: „Sollen „kaufe jetzt – zahle später“ – Bezahlmodelle bei Online-Käufen verboten werden?“ Frieda Bartsch und Jakob Kochanski vertraten zusammen die Pro-Seite und wiesen darauf hin, dass viele Menschen den Überblick über ihre Ausgaben verlieren und der Staat hier dringend eingreifen müsse. Beide belegten ihre Argumente mit Statistiken, die die gesellschaftliche Realität sehr gut abbildeten. Die Contra-Seite hingegen sprach sich klar für eine intensive Präventionsarbeit auf, da ihrer Meinung nach ein Verbot die Menschen zu stark bevormunden würde. Alle vier Debattanten befolgten das Reglement des Wettbewerbs sehr sicher, sodass es zu einem knappen Jury-Ergebnis kam. Am Ende erreichte Frieda Bartsch (E-FL2) den 2. Platz und ist somit ggf. Nachrückerin beim Nordhessenfinale, Jakob Kochanski (E-FL1) belegte den 4. Platz. Sieger dieser Debatte wurde Klara Winkler, den 3. Platz erreichte Seraphina Rütjerod, beide von der Steinschule.

(Bericht und Fotos: Friederike Appel, Schulkoordinatorin „Jugend debattiert“)