Erfolgreiche Teilnahme am Sprachenfest des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen 2026

„Brücken bauen“ – unter diesem Motto fand die diesjährige Videorunde des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen statt. Von 470 Teilnehmenden wurden die besten 57 aus ganz Deutschland zur Finalrunde nach Bielefeld vom 19. bis 21. März eingeladen. Darunter waren wir, Karlotta Happel und Johann Reichardt, die als Erste von der Winfriedschule Fulda die Endrunde dieses Oberstufenwettbewerbs erreichen konnten.

Die Teilnehmenden traten in den Sprachen Altgriechisch, Englisch, Französisch, Italienisch, Japanisch, Latein, Niederländisch, Polnisch, Russisch, Spanisch und Türkisch an. Wir traten beide mit Französisch als erster und Englisch als zweiter Wettbewerbssprache an.

Nachdem wir am Donnerstag angekommen waren, wurden wir in einer kurzen Einführungsveranstaltung über die Aufgaben informiert, die uns in den kommenden Tagen erwarten würden. Danach gab es noch ein kurzes Kennenlernen mit den anderen Finalisten, bevor wir den restlichen Abend zur freien Verfügung hatten.

Am nächsten Tag ging es nach dem Frühstück mit der Reader-Aufgabe los. Dabei hatten wir vier Stunden Zeit, um zu vorgegebenen Materialien in verschiedensten Sprachen zum Thema „Was macht uns Menschen in einer digital geprägten Welt aus?“ ein Essay in unserer ersten Wettbewerbssprache sowie einen Abstract in unserer zweiten Wettbewerbssprache zu verfassen. Es wurde erwartet, auch Material aus Nicht-Wettbewerbssprachen einzubinden.
Nach einer kurzen Mittagspause ging es direkt mit der Podcast-Aufgabe weiter. In dieser mussten wir innerhalb einer Stunde einen Podcast zu einem Themenbereich des Readers in unserer ersten Wettbewerbssprache aufnehmen.

Am Nachmittag hatten wir die Möglichkeit, an einer interessanten Führung durch die Stadt Bielefeld teilzunehmen. Anschließend konnten wir mit den anderen Teilnehmenden die Stadt weiter erkunden und den Abend dort ausklingen lassen.

Am Samstagvormittag fanden parallel die Escape-Aufgabe und die Einzelgespräche statt. Bei der Escape-Aufgabe sollten wir in Gruppen von fünf Personen Rätsel lösen, indem wir unsere Hinweise und Ideen durch das Wechseln zwischen unseren jeweiligen Wettbewerbssprachen miteinander teilten. In den Einzelgesprächen unterhielten wir uns mit zwei Juroren in unserer ersten Wettbewerbssprache über verschiedene Themen wie Umwelt, Politik oder Gesellschaft unter Einbezug einer Karikatur.

Währenddessen hatten wir außerdem die Möglichkeit, zwei Workshops zu den Themen Deutsche Gebärdensprache und Schlagfertigkeit zu besuchen. Diese bereiteten uns an diesem stressigen Tag viel Freude.

Unbeschwert, da wir nun alle Aufgaben hinter uns gebracht hatten, konnten wir den restlichen Tag mit den anderen verbringen und genießen.
Am Sonntag war der große Tag gekommen: die Preisverleihung in der Kunsthalle Bielefeld. Diese wurde von Marvin Meinold, der auch unser Schlagfertigkeitstraining leitete, moderiert und durch musikalische Einlagen von Emily Beadle bereichert.

Karlotta konnte sich bei der Preisverleihung über einen stolzen 3. Preis freuen, und auch Johann erhielt für seine erfolgreiche Teilnahme eine Urkunde.
Insgesamt war es ein wunderbares Wochenende, und wir blicken gerne auf diese Zeit zurück.

Karlotta Happel (E-F), Johann Reichardt (Q2)